WordCamp Osnabrück 2019

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Ich war beim ersten WordPress-Camp in Europa in Hamburg dabei und habe schon einige WordCamps in Deutschland besucht. Nicht alle sind hier im Blog benannt, da man ja auch Geldverdienen muss und lieber für die Kunden arbeitet, als für den eigene Blog. Und irgendwann ist das auch nicht mehr aktuell und dann vergisst man zu schreiben, dass man da war und was man gelernt hat. Denn auch beim WordCamp Osnabrück geht es im Fortbildung.

WordCamp als Barcamp

So ein WordCamp funktioniert wie ein sogenanntes „Barcamp“: Jeder, der möchte kann einen kleinen Workshop anbieten und jeder, der will – so es die Räumlichkeiten zulassen – kann daran teilnehmen. So ähnlich wie bei unseren WordPress-Meetups, bei denen wir uns gegenseitig fortbilden. Ist alles kostenfrei bzw. schon im Ticketpreis für das WordCamp mit inbegriffen.

Es ist im Gegensatz zu vielen anderen Sozial-Media- oder Netzkonferenzen nicht kommerziell, sondern die Tickets decken die Unkosten. Darüber hinaus kooperiert man mit Sponsoren und arbeitet mit ehrenamtlichen Helfern. Ich finde das immer sehr charmant und wundervoll. Denn angesichts der gnadenlosen Kommerzialisierung von fast allem, ist eine solche „Fortbildung“ bei einem Bar- oder WordCamp frei und unverkrampft, ergiebig, solidarisch und auch ein Statement für das freie Internet und den wahren Social-Media-Gedanken des Teilens. Wie die Software WordPress ja auch Open-Source und damit für jeden kostenlos nutzbar ist. Ich mag das. Es geht um Nehmen und Geben. Auch Teilnehmen, die keinen Workshop anbieten, nehmen ja durch die Fragen und Diskussionsbeiträge dazu bei, dass die Sache ein Erfolg wird.

WordCamp als Fortbildung

An einem solchen Camp kann jeder Teilnehmen, auch Anfänger. Selbst für sehr erfahrener Entwickler ist so ein WordCamp oft wichtig und eine Quelle der Bereicherung. Am Ende vertieft ja der Lehrende durch seine Lehrtätigkeit sein Wissen und profitiert nachhaltig davon.

All das findet hier Berücksichtung, so dass möglichst alle auf Ihre Kosten kommen und etwas lernen. Aber auch die vielen Infos durch die Sponsoren und durch die Diskussionen am Rande der Workshop erfährt und lernt man eine Menge.

Es ist auf der anderen Seite auch fast die einzige Möglichkeit, sich als WordPress-Spezialist und -Webdesigner fortzubilden, wenn man von den lokalen Meetups absieht.

Und das sind die Workshops, die ich am Wochenende auf jeden Fall besuchen werden:

  • Workshop 3: SEO richtig „verwursten“ – Wie sich überlegter Content langfristig bezahlt macht
  • Workshop 4: WordPress als Marketing Maschine
  • Workshop 6: (Re-)Launch: Konzeption & Planung deiner nächsten Website
  • Workshop 7: Health Check: Performance and Security

Wie gesagt, es geht nicht immer darum, unbedingt etwas Neues zu lernen, obwohl die Themen naturgemäß so komplex sind, dass man immer etwas Neues erfährt. Es geht auch darum, das eigene Wissen zu vertiefen und rückzuversichern. Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, Tipps, die einen weiter voranbringen. Oder man sieht bestimmt Aspekt hier von einer anderen Perspektive, bekommt einen neuen Zugang zu einem alten Problem. Manchmal wird aber auch das alte Wissen wieder hervorgeholt und aufgefrischt. Man profitiert auf jeden Fall davon. Ich kann es nur jeden empfehlen, der sich mit WordPress beschäftigt, an so einem Camp einmal teilzunehmen. Vielleicht sehen wir uns ja beim WordCamp Osnabrückam 23. und 24. März 2019!

Save the date

 

Ich bin gespannt auf Ihre Meinung

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