Gregor Schmalzried ist Tech-Journalist, Podcaster und Autor, der seit 2017 die Welt der Digitalisierung und nun die künstliche Intelligenz seziert. Er analysiert Trends von Blockchain bis Metaverse mit scharfem Blick und tritt in Podcasts mit Kollegen wie Fritz Espenlaub auf. Seine eigenen Experimente mit frühen GPT-Modellen machen „Wir, aber besser“ lebendig: Weg von Technikpanik, hin zu einem bewussteren, gesünderen Umgang mit Künstlicher Intelligenz.
Der Chatbot, der atmet – und was das bedeutet
Stellen Sie sich vor: Sie sagen „Bitte“ zu einem Chatbot. Über zwei Drittel der Nutzer tun es. Künstliche Intelligenz klingt immer menschlicher – sie sagt „Ich sehe“, „Ich denke“, atmet und lacht. Doch hat sie Bewusstsein? Schmalzried verneint klipp und klar. Chatbots sind Projektionsflächen wie Wilson, der Volleyball aus „Cast Away“. Wir weinen um einen Ball, schimpfen mit dem Fernseher – und verliehen Maschinen Seele, weil wir es wollen.
Bewusstsein entsteht im Betrachter
Philosoph Thomas Nagel fragte: Wie fühlt es sich an, eine Fledermaus zu sein? Antwort: unmöglich von außen. Genauso bei KI. ChatGPT leugnet jedes Bewusstsein – es simuliert nur. Ohne Sicherheitsnetz philosophiert es über Liebe und Freiheit wie ein Mensch. Der Turing-Test täuscht: Äußerlich ununterscheidbar, innerlich leer. Schmalzrieds Pointe: Künstliche Intelligenz zwingt uns, unser eigenes Bewusstsein zu prüfen. Gesundes Denken beginnt mit dieser Klarheit.
Die Generation Künstliche Intelligenz
ChatGPT explodierte von Null auf 100 Millionen Nutzer in Monaten. Heute: Halbe Milliarde wöchentlich. In zwei Jahren lernte KI Führerscheinprüfungen, Recherchen und Pläne meistern. Europa bangt erneut – wie bei Google oder TikTok. Schmalzried mahnt: Diesmal gestalten, nicht jammern. Künstliche Intelligenz ist kein Feind, sondern Chance. Sie übernimmt Routine, schenkt Denkzeit – Voraussetzung für ein ausbalanciertes, stressarmes Leben.
E-Bike für den Verstand
Steve Jobs nannte den PC ein Fahrrad für den Geist. KI wird das E-Bike: schneller, weiter, kreativer. Sie gleicht Schwächen aus, stärkt Stärken, macht Wissen allgegenwärtig. Doch nur klug genutzt. Schmalzried warnt vor Reizflut und Burnout. Stattdessen: Mentale Hygiene. Weniger Scrollen, mehr Fokus. Künstliche Intelligenz räumt den Kopf frei für Achtsamkeit, Beziehungen, Gesundheit – den Kern echten Lebens.
Sieben Anstöße in die Zukunft
Intelligenz, Produktivität, Fantasie, Zugang, Wachstum, Kontrolle, Menschlichkeit: Schmalzrieds Kapitel sind Wegweiser. Keine Tipps, die veralten, sondern Denkanstöße. Von GPT-3-Geschichten bis Milliarden-Investitionen verbindet er Philosophie, Alltag und Tech. Lesbar für jeden – ohne Jargon. Das Ergebnis: Zuversicht statt Angst.
Sprache, die weckt
Schmalzried schreibt prägnant, witzig, rhythmisch. Seine Blaurach-Geschichte mit GPT-3 fesselt: Die KI erfindet Bomben in einem friedlichen Dorf – pure Kreativität. Solche Anekdoten machen das Buch greifbar. Es weckt Neugier auf Experimente, auf besseres Denken, auf gesünderes Leben inmitten digitaler Flut.
Warum dieses Buch Ihr Leben verbessert
„Wir, aber besser“ ist kein Tech-Buch, sondern Menschenbuch. Künstliche Intelligenz zeigt unsere Schwächen – und Potenziale. Nutzen Sie sie als Spiegel: Präziser fragen, bewusster fühlen, kreativer gestalten. Das schafft Balance, reduziert Stress, fördert Wohlbefinden. Schmalzried öffnet Türen zu einem vitaleren Ich – in KI-Zeiten.
Wir, aber besser. 7 Ideen, wie Künstliche Intelligenz uns kreativer und menschlicher macht
- Autor: Gregor Schmalzried
- Verlag: Wilhelm Goldmann Verlag, München
- Erscheinungsjahr: 2025
- ISBN: 978-3-442-14324-5
- Umfang: ca. 250 Seiten
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Leseprobe Wir, nur besser
Über den Autor
Gregor Schmalzried ist Tech-Journalist, Podcaster und Autor, der seit 2017 die Schnittstelle von Technologie und Gesellschaft beleuchtet. Bekannt für präzise Analysen zu Digitaltrends wie Blockchain, Metaverse und nun Künstlicher Intelligenz, tritt er regelmäßig in Medien wie Substack und Podcasts auf, wo er mit Kollegen wie Fritz Espenlaub über KI-Philosophie diskutiert. In „Wir, aber besser“ nutzt er eigene Experimente mit frühen GPT-Modellen, um Leser nicht nur zu informieren, sondern zu inspirieren – weg von Technikangst hin zu bewusstem, gesünderem Umgang mit Maschinen.
