Cloud vs. Server Hosting – Für wen empfiehlt sich was?

Cloud vs. Server Hosting – Für wen empfiehlt sich was?

Eine Webseite kann mehr sein als ein bloßes Infoportal. Sie kann unsere persönliche Marke verkörpern, Grundstein für eine Community sein oder und auch Geld verdienen. Für viele Webseitenbetreiber fragt sich insbesondere bei der steigenden Nachfrage nach Cloud-Technologien, welche Hosting-Variante für sie am besten geeignet ist. Wer statt Content-Management-Systemen selber hosten will, sollte sich informieren. Dieser Artikel vergleicht die unterschiedlichen Möglichkeiten.

Serverbasiertes Hosting

Die häufigste Variante des Hostings nutzt Server, entweder eigene oder Web-Server, um die Daten der Webseite für Nutzer bereitzustellen. Bei Nutzung eines Web-Hosting-Services steht der Server bei der jeweiligen Firma, die den Service anbietet und Webseitenbetreiber mieten sich Speicherplatz auf diesen. Insbesondere das Shared Hosting ist für kleinere Webseiten interessant, denn es ist besonders günstig und kostet im Normalfall weniger als 10 Euro im Monat, wofür man aber nicht viel mehr Speicher als 50 GB erwarten sollte. Shared Hosting bedeutet, dass man sich den Server mit anderen Parteien teilt, die je nach Vertrag hier mehr oder weniger Speicherplatz zur Verfügung haben. Dabei wird alles zentral vom Dienstleister verwaltet. Für den eigenen, persönlichen Blog eignet sich diese Methode am besten, denn dies erfordert nur wenig Speicherplatz und die Technik wird zum Großteil vom Dienstleister gewartet und geupdated.

Wer einen Server ganz für sich will, dabei aber keinen Stress mit der EDV haben möchte, der sollte über einen Dedicated (dedizierten) Server nachdenken. Hier mietet man eine ganze Serverbox und erhält im Normalfall außerdem persönlichen Kundensupport und einen höheren Grad an Personalisierung. Wie schnell die Webseite und ihre Inhalte letztendlich sind, hängt von der Leistung des Servers ab und hier gibt es preislich fast keine Obergrenze. Günstige dedizierte Server fangen bei etwa 50 Euro pro Monat an und können schnell mehrere hundert Euro kosten, wenn sie besonders gute Hardware haben, hohe Bandbreiten liefern und dazu noch viel Speicherplatz haben. Der große Vorteil bei dedizierten Servern ist, dass neben der Webseite noch weitere Dienste gehostet werden können, klassischerweise zum Beispiel Game-Server. Wer auf seiner Webseite große Datenmengen hinterlegt, hier etwa Videodateien hostet oder zum Download anbietet, der sollte eine dedizierte Serverbox nutzen. Für EDV-Profis bietet sich außerdem an, einen Server komplett selbst zu betreiben, die Serverbox also bei sich stehen zu haben. Zwar sind hier die Anschaffungskosten einmalig sehr gewichtig, beim Betreiben beschränken sich die Ausgaben jedoch nur auf Kosten für Strom und eventuelle Software-Abonnements, die benötigt werden. Natürlich sind die Dateien, die auf dem eigenen Server liegen, nur dann online verfügbar, wenn dieser eingeschaltet und mit dem Internet verbunden ist. Eine Internetverbindung mit stabilen und hohen Upload-Geschwindigkeiten empfiehlt sich außerdem. Wer sich nicht vor EDV fürchtet und ausreichend Server-Zubehör und Kabelmanagement-Tools zum Beispiel von RS Components hat, der kann mit einem Heim-Server langfristig viel Geld sparen.

Hosting in der Cloud

Cloud-Technologien sind der neueste Schrei auch in der Industrie. In der Cloud sind unzählige Server miteinander vernetzt und gleichzeitig voneinander unabhängig. Theoretisch ist auf der Cloud unbegrenzter Speicherplatz möglich und die Kosten halten sich aufgrund der hohen Skalierbarkeit in überschaubaren Maßen. Ein Einsteigertarif beginnt bereits bei rund 5 Euro im Monat. Der immense Vorteil bei der Cloud ist, dass es praktisch keine Downtime gibt, da nicht nur ein Server für die Bereitstellung der Daten verantwortlich ist. Dedizierte Server müssen regelmäßig gewartet und geupdatet werden, wofür sie vorübergehend vom Netz gehen. Wer etwa einen Web-Shop hostet will natürlich keine möglichen Neukunden dadurch verschrecken, dass die Webseite plötzlich offline ist und genau hierfür bietet sich eine Cloud-Lösung an.

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