Als Webdesigner wird man oft mit seltsamen “Geschichten” oder “Haltungen” konfrontiert, die der Aufklärung bedürfen. Manchmal sieht es so aus, als dächte der Laie, ein Grafikdesigner und auch ein Kommunikationsdesigner würden von Haus aus auch Webseiten gestalten können. Leider, nein, dem ist nicht so.
Für Webdesign braucht man sehr viel Erfahrung und vor allem hat gutes Webdesign nicht nur eine optische und kommunikative Aufgabenstellung, sondern vor allem eine technisch. Diese technischen Anforderungen beruhen auf ganz bestimmten Eigenschaften des Internets an sich. Darauf wollen wir hier nicht eingehen. Jedoch sollte es jedermann einleuchten, dass eine Website in unserm gigantischen Internet weniger ist als die berühmte Nadel im Heuhaufen. Denn wenn man untaugliche Techniken benutzt – die durchaus noch im Einsatz ist – wird man u.U. gar nicht gefunden. Niemals.
Da nun verschiedene Techniken und Systeme im Netz – Content-Management-Systeme, HTML, Bildformate etc. – zum Einsatz kommen, kann auch nicht jedes Design, nicht jeder Wunsch umgesetzt werden. Web ist eben nicht gleich Print. Gestaltung und Design an sich haben viele Regeln, die man beherzigen muss. Und die Regeln, die im Print angewandt werden, sind im Netz natürlich nicht falsch. Sondern im Netz kommen noch andere Regeln hinzu. Diese muss man für jede Website neu aufklären und bestimmen.
Es geht nach meiner Meinung beim Webdesign in erster Linie um Funktionalität – Usability, intuitive Bedienung – und um suchmaschinenoptimierte Gestaltung – damit eine Website überhaupt gefunden werden kann. Außerdem ist Webdesign eine kontinuierliche Aufgabe (Webmasterei), sowohl in technischer, als auch in grafischer und INHALTLICHER Hinsicht. Und gerade daran hapert es oft bei vielen: am guten und relevanten INHALT, den Suchmaschinen genauso gut verstehen, wie einfache User.
Ist es vielleicht manchmal so, dass eine laute Optik die schwachen Inhalte verdecken soll? Um gut über Google gefunden zu werden brauchen wir aber sehr, sehr guten Inhalt. Und deshalb ist aus meiner Sicht – auf Basis der Faustregel “der Inhalt bestimmt die Form” – Inhalt immer wichtiger als Layout. Das Netz ist voll mit diesen Beispielen. Natürlich ist es am Besten, beides wäre herausragend. Aber genau das braucht eben viel Erfahrung und Know How – und als Kunde recht viel Geld. “Nur” gutes Grafikdesign genügt einfach nicht.
Immer wieder werde ich mit der Haltung konfrontiert, eine zum Geschäft passende “Homepage” im Netz zu haben, ohne den leisesten Schimmer davon zu haben, dass eine solche Website von jemanden gepflegt werden muss. Es scheint fast so, als würde viele Menschen glauben, es genüge, einfach eine Website, einen Blog oder irgendeinen Account im Netz zu haben und die dicken Fische würden sich dann darin verfangen.
Und genauso wird man mit “Designern”, mit Grafikdesignern konfrontiert, die nur glauben sie verstünden, was gute Websites ausmacht. Manchmal denke ich, dass einige Leute schon meinen, Sie seien Experten, wenn sie den einen oder anderen Begriff oder Zusammenhang verstanden haben. Und genau diese Art Aufklärung, die der Webdesigner dann leisten muss, kostet viel Zeit und Kraft
Vielleicht wäre es einmal interessant, meine Erfahrungen an dieser Stelle an konkreten Beispielen deutlich zu machen. Da ich niemanden zu nahe treten möchte, muss ich mir die Form noch einmal überlegen. Aber vielleicht würden diese Erfahrungen ändern, zukünftigen Kunden helfen.
Ich als sehr erfahrener Hamburger Webdesigner behaupte: Die meisten Grafikdesigner haben keine Ahnung vom Netz, von Websites und deren Anforderungen.
Natürlich, der Kunde könnte zu einer Agentur gehen, in der für jedes Gebiet, für jede Aufgabe die entsprechenden Fachleute sitzen oder herangezogen werden können. Mir sind aber durchaus namhafte Agenturen bekannt, die zwar gutes Design liefern, aber verschiedene Gesetze der Internet-Technologie nicht berücksichtigen (können oder wollen).
Es gibt noch viel mehr zu diesem Thema zu sagen. Ich belasse es zunächst dabei und melde mich später dazu noch einmal zu Wort.
Merke: Nicht jeder Webdesigner ist ein Grafikdesigner – und nicht jedes Grafikdesign taugt für eine Website
Foto: Bianca H
Link <a href="http://domain.de" target="_blank">Meine tolle Domain </a>
Das Attribut target=”_blank” öffnet ein neues Fenster, das ist wichtig, damit die eigene Website geöffnet bleibt.
Ein weiteres wichtiges Attribut ist titel=”Der Linktitel mit *Keywords” (Leerzeichen vor und nach dem Attribut nicht vergessen
Bold, gekennzeichnet mit “b” <strong>Fett</strong>
Kursiv oder italic, gekennzeichnet mit “i” <em>Schräg</em>
Image <img src="http://publizieren-im-netz.de/img/images.jpp" alt="Der Wald die Bäume" />
Bei diesem Image-Tag wird deutlich, wie einfach HTML im Grunde funktioniert. Der Befehl (Tag) wird eröffnet mit img, es wird gefragt nach der Quelle des Bildes, also wo sich das Bild befindet, nach src und zuletzt gibt es den berühmten Alt-Tag, den “alternativen Text”, der angezeigt wird, wenn das Bild aus irgendwelchen Gründen nicht dargestellt werden kann. Das wars auch schon.
Jede Liste wird eingerahmt von <ul>Ungeordnete Liste</ul>
oder von “ordered lists” <ol>geordnete Liste</ol>
Die einzelnden Aufzählungspunkte werden dann im Listen-Tag <li>li</li> eingerahmt
So, wie wir arbeiten – nämlich mit XHTML – ist es wichtig, dass stets der schließende Tag </tag> (/Slash) den Befehlt abschließt. Das heißt, dass der Image-Tag (img) ein ” />” am Ende benötigt, da er kein eigenes schließenden Tag (</a>) besitzt.
<a href="http://domain.de" target="_blank">Meine tollte Domain </a>
<strong>Fett</strong>
<em>Schräg</em>
<img src="http://publizieren-im-netz.de/img/images.jpp" alt="Der Wald die Bäume" />
<ul>Ungeordnete Liste</ul> oder <ol>geordnete Liste</ol>
<ul><li>li</li></ul>
In HTML sind die Zeichen und deren Position stets sehr wichtig, da es sich um eine “Programmiersprache” handelt, in der jede Zeichenfolge eine Bedeutung hat bzw. eine falsche Zeichenfolge Fehler erzeugen kann.
Wichtig sind die “Tüddelchen”, die Anführungszeichen. Wie beim Schreiben benutzen wir stets zwei davon, das abschließende Anführungszeichen ist extrem wichtig.
Auch die Leerzeichen sind sehr, sehr wichtig. Beispiel: <img src="" /> zwischen IMG und SRC.
Auch die beiden spitzen Klammern machen HTML erst zu einer “Auszeichnungssprache” und funktionabel. Also: Nie die abschließende Klammer vergessen: >
Design bzw. gestaltet wird das Aussehen dieser Tags natürlich mittels CSS. Aber Cascading Stylesheets bekommen wir nächste Woche. Erst einmal ist es wichtig, diese wenigen, einfachen HTML-Tags sicher zu beherrschen und beim Veröffentlichen unserer Inhalte durch ein CMS sinnvoll einzusetzen. Viel Spaß dabei!
*Keyword im weitesten Sinne jene Wörter, für die die Website optimiert ist und das wiederum sind jene Suchbegriffe, die der User bei Google eingibt, um auf die eigene Seite zu gelangen.
Jedes Unternehmen möchte mit einer guten und vor allem gutbesuchten Website im Internet präsent sein. Sie wollen sie mit Ihrer Internet-Präsenz positiv darstellen oder oft auch neue Kunden gewinnen und alte Kundenbeziehungen stärken. Nach meiner Erfahrung haben viel Websitebetreiber – die sich keinen Profi-Staff oder eine Agentur zum Thema leisten können – nicht den blassesten Schimmer, wie sie das anstellen sollen. Hier eim Beispiel.
Wie wäre es also mit einem Gewinnspiel für Ihre Site. Der SEO-UNITED-Blog zeigt, wie man das macht. Man verlost Bücher zum Thema (Ihrer Website), die man von einem Kooperationspartner extra dafür bekommen hat und fordert von den Teilnehmen einen Blog-Beitrag mit einem Link zum Gewinnspiel. Das ist ganz einfach – einfach umgesetzt, einfach erklärt, einfach gemacht! Versteht jeder.
Besteht allein die Schwierigkeit dies in der Gemeinde, spich: im Internet, kund zu tun. Mancher mag sich unter 10.000 täglichen Lesern nicht bewegen, andere probieren es einfach aus. Natürlich braucht es ein paar Verlinkungen, einen Twitter-Account mit ein paar hundert Followern, eine Facebook-Seite mit einigen 100 Fans oder in ähnlicher Größenordnung Feed-Abonennten, damit der interessierte Leser/Kunde überhaupt von der Aktion erfahren kann. Aber das ist durchaus erreichbar und realistisch.
Ich beispielsweise habe von dem Beitrag 20 Bücher zu gewinnen! über iGoogle, also über eine meiner Standard-Informantions-Dienste davon erfahren. Natürlich stolpert man sofort über den Titel “20 Bücher zu gewinnen!” und klickt auf die Headline. Noch ein Faktor um die hochbegehrte Aufmerksamkeit zu erlangen und somit Klicks … und am Ende vielleicht auch relevante Links.
Viel Erfolg.
Auch mir selbst! ;0)
Browser
Der IE 6* findet keine Unterstützung. Wenn er berücksichtig werden soll, wird ein halber Tagessatz grundsätzlich angerechnet plus Netto-Arbeitsstunden.
Helfen Sie mit, das Web besser zu machen und verzichten Sie bewußt auf die Unterstützung des INTERNET EXPLORERS 6 (siehe Fußnote)!
Außerdem kann die Unterstützung des IE ab der Version 7 nur nach Absprache gewährleisten werden. Verschiedenen Layoutoptionen und bestimmte Arten der Hauptnavigation sind mit diesen Browser nur unter Umständen möglich und erzeugen relativ hohe Kosten.
Konzeptionelle Vorarbeit
Um zu einem guten Ergebnis zu kommen, ist ein möglichst präzises Konzept für Ihre Präsenz im Internet nötig. Je genauer die Vorgaben sind, umso besser und schneller ein Ergebnis. Bei den Vorarbeiten zu Ihrem Konzept bin ich Ihnen nach Vertragsabschluss gerne behilflich. Sollten dennoch nachträgliche Änderungen nötig werden, empfiehlt es sich, das Gesamtkonzept noch einmal zu prüfen und gegebenenfalls zu überarbeiten. Nachträgliche Änderungen am Design berechne ich Ihnen grundsätzlich mit einem Tagessatz plus die dafür anfallenden Arbeitsstunden. Davon unberührt sind Korrekturen (Fehler-Beseitigungen), die naturgemäß keine Änderung des Auftrags und des Konzepts darstellen.
Support
Grundsätzlich ist die Beratung kostenlos. Bei einem persönlichen Meeting lassen sich viele Fragen klären und das Konzept präzisieren. Für Ihre Fragen stehe ich Ihnen ebenfalls gern zur Verfügung. Nur hat alles seine Grenzen. Als Freelancer kann man nicht leisten, was eine Agentur zu leisten im Stande ist. Deshalb muss meine Support- und Beratungszeit limitiert und gut strukturiert sein. Näheres entnehmen Sie dem in Kürze folgenden PDF FAQ zum Webdesign-Auftrag
Telefon-Support ab 30 Minuten/Woche wird mit einem Tagesatz für den gesamten Auftrag berechnet.
Know How und bestimmte technische Fragen können in einem exklusiven Seminar ab einem Tagessatz vermittelt werden. Andererseits finden sich im Internet viele Seiten, die die Zusammenhänge von Webdesign und Suchmaschinen etc. sehr gut erklären.
Dies betrifft nicht die Schulungen zur Bedienung des Systems – diese sind im Auftrag inklusive.
Demnächst an dieser Stelle ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen, die Sie als Website-Betreiber und Auftraggeber kennen sollten.
Fragen und Wünsche können nur noch einmal die Woche gesammelt beantwortet werden. Diese richten Sie bitte ab sofort an: fragen@publizieren-im-netz.de
Erfolgreich im Internet
Eine erfolgreiche Website zu betreiben erfordert Zeit und Know How. Manpower um genau zu sein. Viel Erfahrung ist nötig und kontinuierliches Monitoring ebenfalls. Wobei klare Zielvorgaben gegeben sein sollten. Am Ende ist es keine Zauberei – die hilft nämlich nicht, um im Netz erfolgreich zu sein – sondern sehr viel gute Arbeit. Dabei ist der Betrieb einer Website kein Geheimnis. Ebenso wenig wie “Schreiben fürs Web” oder ein gutes Listing in der einzig relevanten Suchmaschine – Google.
Als Auftragnehmer schaffe ich für Sie die Basis für einen guten, modernen und erfolgreichen Internet-Auftritt. Ich zeige Ihnen die nächsten Schritte auf und wenn Sie wollen auch, was sie noch tun können um die Ziele Ihrer Website schnellsmöglich zu erreichen. Als Freelancer aber ist meine Zeit begrenzt. Aus diesem Grund biete ich in kürze Seminare und Workshops zum Thema an.
Sehr viel ist möglich. Schritt für Schritt. Und es gibt immer einen Weg.
* Google stellte zum 1. März 2010 den IE-6.0-Support für seine Dienste Google Docs und Google Sites ein. Seit dem 13. März 2010 wird der Internet Explorer 6 auch von YouTube nicht mehr unterstützt. Quelle
Viele haben sie, alle bräuchten sie: Eine E-Mail von einem Freemail-Anbieter. Doch welche sollte man meiden, welche Anbieter sind zu empfehlen und warum. Wir wollen das an dieser Stelle kurz beleuchten, da wir später an dieser Stelle noch auf Newsletter und die eigenen E-Mail-Adressen zu sprechen kommen.
Natürlich kenne ich nicht alle Anbieter und habe auch nicht alle gestestet. Aber als Web-Profi habe ich natürlich gleich einen ganzen Batzen kostenlose E-Mail-Adressen bzw. E-Mail-Accounts. Dies ist auch gleich das erste Kriterium, nämlich dass eine Freemail-Adresse nichts kostet. Und hier lauern gleich die ersten Tücken.
Einer der größten Anbieter von kostenlosen E-Mail-Adressen ist in Deutschland die United Internet AG, zu der WEB.DE und GMX ebenso gehören, wie 1&1 (siehe auch den Beiträg 1&1 Blog – Webhosting im Web 2.0), United Domains und Sedo.
Von diesen Anbietern ist abzuraten. Die Preise des ganzen Konzerns sind überzogen und angesichts des Services eine Frechheit. WEB.DE und GMX bieten zwar kostenlose E-Mail-Adressen an, wollen dich aber beim Webmailen entweder dauernd mit Erweiterungen von Speicher oder Movie-Downloads in die Kostenpflicht nehmen – und wehe du klickst auf ein Probeabo oder eine Probezeit von 3 Monaten für den erweiterten Service! – oder zwingen dich, wie GMX, einen Newsletter zu abnonnieren. Dem gesamten Internet würde es gut tun, wenn dieser Konzern nicht so viel Kunden hätte, die er zur Kasse bitten könnte!
Das aber muss alles nicht sein.
Bei Freenet habe ich meine E-Mail-Adresse seit rund 10 Jahren und bin sehr zufrieden. Auch wenn die im Webmail-Postfach versuchen mich kostenpflichtig zu ködern und das Postfach wegen Spam manchmal überquillt, hatte ich nie Probleme damit.
Denn was will ich von einem (kostenlosen) E-Mail-Account:
- nichts bezahlen
- Meine Mails von überall übersichtlich online verwalten (Webmail)
- mein Leben lang nutzen
Was ich nicht brauche:
- Speicherplatz-Erweiterungen
- vorgeschaltetes News- und Werbeportal
- Pop-Ups und Layer-Ads mit Lockangeboten
Wovon ich dringend abrate, ist die kostenlose, zusätzliche E-Mail-Adressed der DSL-Anbieters, der Internet Provider. Denn die Nutzung dieser E-Mail ist an den Vertrag gebunden. Wechselt man den Anbieter, möchte man vom Regen in die Traufe wechseln, verliert man seine Mail-Adresse und kann damit naturgemäß keine Mails mehr empfangen. Hat man die eh für Gewinnspiele oder andere nutzlose bis gefährliche Online Preigaben genutzt, ist es ja gut. Hatte man darüber Kontakt mit anderen Menschen o.ä ist es schlecht, sehr schlecht.
Wenigstens eine feste Freemail-Adresse sollte man sehr lange, eigentlich sein Leben lang behalten und nutzen, damit einen vielleicht doch noch mal alte Bekannte anschreiben können.
Sehr gute Erfahrungen habe ich mit AOL gemacht, mit Micosofts Hotmail bzw. Windows Live Mail (ID) und mit Yahoo (Stichwort: FLICKR).
Hier kann ich ganz einfach sagen, dass der Googlemail-Account, den ich im Verbund mit anderen Google-Services nutze, nur zu empfehlen ist. Google ist als Datenkrake zwar etwas unheimlich, aber mir macht das nicht aus und die AdWords-Anzeigen im Online-Postfach stören auch nicht weiter, manchmal sind sie auch sehr interessant. Der Speicherplatz ist großzügig, die SPAM-Filter hervorragend, die gefühlte Sicherheit top. Was will man mehr?
Ich weiß natürlich, dass jeder das alles etwas anderes sieht und auch eigene, abweichende Erfahrungen gemacht hat. Aber einem alten Webhasen wie mir, darf man nicht nur an dieser Stelle einfach vertrauen. Denn das ist das entscheidende Stichwort: Vertrauen!
Eine Übersicht und ein Ranking finden wir auf Ciao.de: Die besten Free E-Mail Anbieter
Foto: simiezzz
Wer seinen Besucher auf der Website oder auf seinem Weblog etwas Besonderes bieten will, kann sich beim Weihnachtseffekt, einer Schnee-Animation, kaum noch beherrschen. Ob mit Javascript, Flash-Animation oder beidem zusammen -mancher Laie lässt es richtig krachen und Schnee treibt über seine Website.
Was der Laie oft unterschätzt, bzw. gar nicht in Betracht zieht, ist bei einer Flash-Animation die CPU-Last, die den PC bei manchem Schnee im Browser in die Knie zwingt. Plötzlich scheint der ganze Rechner verlangsamt und jede Mausbewegung ist irgendwie seltsam. Und mancher kommt eben nicht darauf, dass die komplexe Animation einiger weniger Flocken, die über die Homepage fliegen, die Ursache für die Störungen des Rechners sind.
Ob eine Flash-Animation mit einer hohe CPU-Last den Rechner blockiert, lässt sich unter Windows recht einfach herausfinden. Entweder über Zubehör => Systemprogramme oder unter “Windows Vista” Systemsteuerung => Leistungsinformationen und -tools => Weitere Tools => Zuverlässigkeit und Leistungsüberwachung.
Die CPU-Last sollte maximal zwischen 10 und 25% höchstens liegen. Ansonsten muss man mit Beeinträchtigungen rechnen und die Animation umgehend entfernen.
Anders verhält es sich mit Javascript-Animationen, die zwar nicht die CPU so extrem belasten, aber andere Funktionen der Website beeinträchtigen können. Wenn man diese Winter-Javascripts überhaupt in Gang kriegt. Meist beeinflussen sich die verschiedenen Javascript-Funktionen einer Website, bzw. die Javascript-Libraries gegenseitig und oft ist es so, dass irgendetwas auf der Site plötzlich nicht mehr funktioniert.
Also Vorsicht. Unbeabsichtigt hat man seine Besucher irritiert, wenn nicht gar verscheucht. Am Besten man lässt die Quatsch und grüßt seine Besucher mit einem einfachen, aber zauberhaften Bild (Gif oder Jpeg) und ein paar herzlichen Sätzen.
In diesem Sinne: Frohes Fest!
Foto: tiegeltuf
Die alljährliche Blogger-Konferenz RE:PUBLICA in Berlin bezeichnet sich jetzt natürlich als “Social-Media-Konferenz” und findet vom 14.-16. April 2010 unter dem Motto “nowhere” statt. Ich bin nicht sicher, ob man sie noch besuchen muss, soll oder will, diese vollends durchkommerzialisierte Web-2.0-Konferenz, in der wieder breit dikutieren wird, was Journalisten sagen, meinen, finden, schreiben und Verlage und immer dasselbe und Bürgerjournalismus und Probleme mit Dingenskirchen, die ollen Kammellen des Journalismus. Oder etwa nicht?
Was hätte ich davon? Man trifft spannende Leute – das wäre tatsächlich ein Argument dafür.
Ich bin unentschlossen und durchweg von der deutschen Web2.0-, Blogger- und Web-Gemeinde enttäuscht. Die stets in alten, trüben Gewässern fischt, aber erzählt von neuem Wein, in geldwerten, glänzenden Schläuchen. Der Inhalt aber ist oft genug widergekäut, mutlos, automatisch, reflexhaft feindbildnerisch und … ahnungslos.
Ich weiß nicht, wer oder was mich davon überzeugen könnte, die Re-Publica 2010 im Frühjahr zu besuchen.
Jeder hat seinen Stil. Jeder Kreative hat seinen unverwechselbaren Charakter. Beim Coding erwartet natürlich nicht wirklich einen eigenen Stil. Dennoch ist es so.
Aber wie sieht nun guter Stil beim CSS-Design aus, wie soll man sich eine vernüftige CSS-Datei vorstellen.
Dieses PDF zeigt, wie gut stukturiertes CSS aussieht. Ihr könnt es gerne downloaden:
Good CSS Style
Ich bin immer wieder sehr verwundert, wie wenig Menschen gutes Webesign, einfach gutes Layout erkennen können. Die Theorie sagt zwar, dass jeder gutes Design unbewußt erkennt, und gar nicht sagen kann, warum er ein Design gut findet. Die Praxis aber und die Statements der vielen angeblichen Profis im Webdesign-Geschäft, sprechen eine andere Sprache.
Viele beurteilen eine Website nach persönlichem Geschmack. Das ist dann zulässig, wenn es sich um einen einfach Laien handelt. Man kann ihn aufklären über die Regeln der Kunst, über gutes Design und welche Kriterien es erfüllen muss.
Allerdings gibt es viele Berufskollegen, die auch von ihrem Geschmack ausgehen und mit Design gar nichts am Hut haben. Ich bin auch kein Designer, bin weder ein Talent, noch studierter Grafik-Designer (diese Menschen bringen im Gegensatz zu mir oftmals keinen vernüftigen Code zustande). Aber ich erkenne gutes Design, wenn ich es sehe, ich besitzt das sogenannte “grafische Auge”, erkenne teilweise Verschiebungen um einen einzigen Pixel.
Warum manches Layout unvollkommen ist und beispielsweise jene Pixelverschiebungen aufweisen, kritisieren meist Leute, die es besser wissen sollten, die wissen, wie diese kleinen Fehlerchen zustande kommen. Das Budget war aufgebraucht, der Entscheider hat es so abgenommen, es sollte zu dem und dem Termin fertigwerden, für Feinheiten blieb keine Zeit …
Das man diese Sache einen Webdesigner anlastet – dafür habe ich Verständnis. Nur sieht der Nutzer diese Dinge gar nicht. Und wie gesagt, diejenigen, die sie sehen, sollten es besser wissen.
Klar ist, dass viele, die Webdesign anbieten oder irgendwann mal angeboten haben, keine Ahnung von gutem Design haben. Der eine kann Photoshop sehr gut, kann Collagen, Illustradionen, Grafik im dem Bildbearbeitungsprogramm basteln. Damit kann er noch nicht DESIGNER und schon gar nicht webdesigner.
Der nächste kann besser Seiten entwerfen, Layout, ein andere besser coden, also Quelltext schreiben. Und so gibt es nicht viele, die das Entscheidende zusammenführen … und gutes Design umsetzen können. Aber die Klappe haben sie alles auf.
Wie beurteilt man denn nun gutes Design? Viele Websites sind überladen, sehen toll aus, doch werden von Google nicht gut gelistet, manche Seiten sind spröde und lieblos, da sieht man das Dont-know an jeder Ecke. Andere haben grandiose Logos oder tolle Bilder – und das wars.
Gutes Webdesign ist mehr als all das. Man braucht Maßstäbe.
Um gutes Design zu beurteilen, bewertet man zunächst die Einhaltung klassischer Designregeln:
Mit diesen Regeln kommen wir schon sehr weit. Wobei wir die Fallstricke noch gar nicht besprochen haben. Gute Arbeit braucht seine Zeit. Rom, sage ich oft, wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Deshalb beurteilt man gutes Design eben auch nach Anspruch, Zeitaufwand und den Zusammenhang in dem es steht. Eine frisch gestaltete Website beurteile ich anders, als eine 3 Jahre alte.
Im Webdesign gibt es noch zusätzliche grafische Regeln und diese betreffen die sogenannte Usability. Usability oder besser: Benutzerfreundlichkeit glaubt in meiner Branche mancher schon zu kennen nur weil der darüber mal gelesen hat. Dabei ist es tatsächlich beinahe eine Wissenschaft.
Sicher, viel kann man intuitiv gestalten, deshalb spricht man ja von “intuitiver Benutzerführung”, ein weiteres Stichwort zu Website-Gestaltung – Benutzerführung.
So ist es gute Sitte geworden, die Suche einer Website im oberen Bereich zu positionieren und hier meistens rechts. Das Logo befindet sich dagegen oben links. Es gibt Ausnahmen, aber wenige und diese müssen gestalterisch gut begründet sein. Beispielsweise ist es ein übler Fehler ein Suchfeld ohne Submit-Button (Such-Knopf) auf die Website zu stellen (wie es zuletzt scheinbar modern war).
Andere “Regeln”, die besagen, dass ich mit maximal 2 Klicks zum Ziel kommen muss, beruhen auf Erfahrungswerten oder mal ehrgeizigen Unternehmenszielen. Wobei man hier ins Feld führen muss, dass manhce Designs und auch manche Funkionen darauf ausgelegt sind, das maximale an Klicks herauszuholen, denn die Anzahl Page-Views im Website-Tracking (Meßverfahren, Traffic-Analyse) erhöht sich dadurch und man kann dem Werbekunden mehr Klicks nachweisen.
Um den Artikel nicht zu lang werden zu lassen, hier ein erstes Fazit (das Thema wird zukünftig weiter verfolgt und ergänzt): Gutes Webdesign ist keine Geschmackssache. Das Design einer Website zu beurteilen ist eine komplexe Angelegenheit. Nur wenige sehr erfahrene Webdesigner können Website-Design in ein paar Minuten beurteilen. Sehr viele Faktoren fließen in eine seriöse Beurteilung mit ein. Ein Laie ist damit überfordert.
Eine sehr gute Website in diesem Sinne ist ZDF.DE
Fortsetzung folgt
Was für den Webdesigner manchmal ein rotes Tuch oder auch nur ein kleines Arbeitswerkzeug sein kann, ist für den einfach Surfer ein großes Unbekanntes: Browser – Schicksal und Fügung. Man kommt da weder auf die Idee, dass es verschiedene Browser gibt, noch dass diese tatsächlich sehr unterschiedlich die besuchten Websites anzeigen.
Was mich persönlich dabei immer wieder bass erstaunt, ist die Tatsache, dass selbst Menschen, die den Browser auch als Werkzeug sehen müssten, nämlich die Online-Journalisten, gar nicht genau wissen, was das ist ein Browser.
Und so ist es dann manchmal ganz konkret Schicksal und Fügung mit welchem Browser man surft. Vor allem am Arbeistplatz.
Microsoft hatte dereinst die beste und weitverbreiteste Software zur Darstellung von Internet-Seiten: Den Browser MICROSOFT INTERNET EXPLORER. Und zwar die Versionen 5, aus dem Jahre 2000 und Version 6 aus 2001, dem Web 1.0. Entsprechend zerrüttet ist diese Software heutzutage.
Da jedoch MICROSOFT mit ihren Office-Packet und Server-Lösungen sehr viele Firmen weltweit versorgt hat und sehr viele Anwendung immer noch nur mit dem INTERNET EXPLORER 6 laufen, die einzelnen Mitarbeiter ihre Firmenrechner nicht einfach auf den neuesten Stand bringen können, findet sich diese veraltete Software leider immer noch im Umlauf.
Im Jahre 2000 war noch der NETSCAPE 4 im Gebrauch. Dieser Browser war eine Frechheit, eine Katastrophe für jeden Webdesigner und relativ weit verbreitet. Den Status der Spaßbremse und Entwicklungshemmung hat seit vielen Jahren nun der INTERNET EXPLORER 6.
Welche Version man hat, erfährt man wenn man oben in der Browserleiste auf HILFE klickt und dann auf ÜBER INTERNET/MOZILLA etc.
Der INTERNET EXPLORER 7 hat vieles besser gemacht, ist aber auch nicht zu empfehlen. Auf die allerneueste Version 8 sind wir weiterhin gespannt. MICROSOFT hat sich lange geweigert die Vorgaben des W3C, das internationale technische Standards festlegt um Qualität, Sicherheit und einheitliche Darstellung sicherzustellen, mit seinen Browsern zu erfüllen. Eine maßlose Arroganz und Provokation.
Doch Microsoft ruder langsam zurück und behauptet mit der neuen Version 8 diese Standard endlich zu erfüllen.
Dennoch: Es wird dringend empfohlen andere Browser zu benutzen. Download und Installation dieser Software ist denkbar einfach. Der Mozilla Firefox ist der Browser der Wahl, aber auch Opera und Iron sind gute Brwoser und durchaus zu empfehlen!
Habt ihr noch Empfehlungen, Anregungen oder Fragen?