Buchbesprechung: Digital denken statt Umsatz verschenken – Online-Strategien für den Mittelstand und im B2B Geschäft

Buchcover Digital denken

Das Buch richtet sich nicht an Laien. Ein Fachbuch ist es aber auch nicht. Es richtet sich aus meiner Sicht an die Entscheider mittelständischer Unternehmen. An Firmen, die im B2B-Markt (Business-to-Business) aktiv sind und die mehr Wissen wollen über die Digitalisierung. Es wendet sich an Menschen, die besser digital denken wollen, tiefer eindringen in die Materie, mehr verstehen wollen.

Christian Spancken schreibt: „Digital zu denken bedeutet, an den Kunden zu denken, seine Sicht einzunehmen und seine Wünsche zu erfüllen – nicht nur nach Produkten und Services, sondern auch nach Mitbestimmung und sinnvoller Kommunikation.“

Christian Spancken ist Wirtschaftsinformatiker und seit über zehn Jahren Geschäftsführer einer Marketingagentur mit Schwerpunkt Online- und B2B-Marketing. Der vielfache Gründer ist Vortragsredner und Berater für Digitalisierung, hat Lehraufträge an mehreren Hochschulen und ist einer von zwölf offiziellen Google-Partner-Academy-Trainern – dabei der einzige mit Schwerpunkt B2B. Zu seinen Kunden gehören viele „Hidden Champions“ aus dem Mittelstand.

Viele mittelständische Unternehmer schrecken immer noch davor zurück, sich den grundlegenden Veränderungen zu stellen, die die Digitalisierung mit sich bringt. Aber Abwarten ist keine Lösung: Wer als Unternehmer im Netz heute nicht sichtbar ist, geht unter. Im Geschäft mit Endkunden bezweifelt das niemand mehr: kein
Händler ohne Webshop, kein Modeunternehmen ohne Digitalstrategie, kein Restaurant ohne Homepage. Im Mittelstand und im B2B-Bereich dagegen wiegen sich viele Unternehmer noch immer in falscher Sicherheit.

Christian Spancken zeigt, wie sehr das Thema noch unterschätzt wird und welch großes Potential für den Mittelstand in der Digitalisierung liegt. Er plädiert für mehr Abenteuerlust der Unternehmer im digitalen Zeitalter und zeigt in seinem praxisnahen Buch echte Chancen im B2BOnline-Marketing auf.

Eine Internetseite bedeutet nicht automatisch, dass Sie digital aufgestellt sind

Das ist immer noch der Irrtum vieler. Es ist ähnlich wie „Eine Homepage kann ich selber machen oder mein Sohn macht das“. Selbst wenn die Tochter Grafikdesignerin ist, bedeutet das nicht, dass sie sehr gute Webseiten ins Netz stellen kann. Und so ist es auch mit der Digitalisierung. Nur, weil Ihr Unternehmen jetzt eine Internet-Präsenz und/oder eine Facebook-Seite hat, ist es noch lange nicht „digital aufgestellt“. Dazu ist viel mehr nötig. Was notwendig ist, darüber klärt das Buch klar und verständlich auf.

Zum Beispiel erlebe ich immer wieder, dass bestimmte Kommunikationsprozesse teilweise noch sehr schlechte funktionieren. Aus meiner Sicht wäre es auch wünschenswert etwas tiefer in das Thema einzusteigen, in dem man etwas von der Technik des Browsers versteht, auch längere E-Mails auf der Tastatur tippen kann oder Vor- und Nachteile einer Cloud im Unternehmen benennen kann. Aber das ist nur meine subjektive Meinung. Dieses Buch Digital denken schaffte eine echte Grundlage für das Verständnis von Digitalisierung in Unternehmen. Und sein Untertitel sagt, um was es eigentlich geht: Online-Strategien für den Mittelstand!

Digital denken statt Umsatz verschenken – aus dem Inhalt

Ich bin gespannt auf Ihre Meinung

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