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Sich zu Tode Bloggen

Feierabend

Ein sehr erfolgreicher amerikanischer Blogger erlitt vor kurzem einen schweren Herzinfarkt und starb an dessen Folgen. Ein weiterer überlebte seinen Infarkt. Ist das der Grund, warum viele twittern … und nicht wirklich erfolgreich sein wollen mit ihrem Wisch, ihrem Geschreibsel, ihrem Online-Tagebuch? Noch einmal zurück zu den Blogger-Konferenzen, zum WordCamp 08 und zur re:publica 08.

Blogger beim BloggenIch führe meinen Blog u.a. um zu lernen, die Entwicklungen des Internets besser zu verstehen und um zu experimentieren. Aber auch, um mein Wissen, einen Teil meiner Erlebnisse, Fundstücke und ein paar Tipps zu teilen. Immerhin spiele ich mit dem Gedanken, Seminare zu Thema Publizieren im Netz zu geben. Denn es ist für einen Web-Profi wie mich, kaum zu ertragen, was kleinen und mittleren Unternehmen an Webesign und Technik teuer verkauft wird. Aber das ist ein anderes Thema.

Ich möchte hier ein paar, wie ich meine, wertvolle Web-Tipps teilen, die ich aus den Workshops und Panels der zurückliegenden „Blogger-Konferenzen“ aufgeschnappt habe. Das wollte ich für das WordCamp 08 im Januar längst getan haben, aber wie das so ist …

Dort gab es einen Workshop des Xing-Botschafter Joachim Rumohr zu einer – für den privaten Gebrauch – kostenlosen Software namens PhraseExpress. Vorbereitete, immer wiederkehrende Formulierungen – bespielsweise für den E-Mail-Verkehr mit Geschäftspartnern oder (potentiellen) Kunden – werden von der Software durch ein Tastaturkürzel in den laufenden Text eingefügt. Man stellt es recht einfach entweder selber ein, was bei den Kürzeln anzuraten ist, oder die Software „lernt“ automatisch und bietet je nach Anlaß und Zusammenhang verschiedene Texte zur einfachen Auswahl an. Eine ganz tolle Sache. Denn es kann tatsächlich auch Code, etwas HTML, ausgegeben werden. Es ging ein Raumen durch die Truppe, als Herr mit einem Drei-Tasten-Befehl eine komplette Internet-Seite, mit allem, was dazugehört, von der Software schreiben ließ. Auch ich verwende PhraseExpress zum Bloggen, in dem ich mir mit dem Befehl „xbl“ die Formatierungen für meinen Einleitungstext (Teaser) und die Übrigens-Box in das neue Textfeld hauen lassen. Phänomenal. Einfach mal ausprobieren!

Dort, beim WordCamp hat auch Lori Grosland einen Workshop zu der neuen – und ebenfalls kostenlosen – Software Windows Live Writer von Microsoft gebeben. Und zu PopFly, das ich mir aber leider noch nicht näher angeschaut habe. Jedenfalls erleichtert der Windows Live Writer das Bloggen sehr. Vor allem, wenn man nicht ständig online ist – oder sein kann – oder mehrere BLogs führt. Die Software funktioniert hervorragend und ist vor allem für HTML-Laien anzuempfehlen, dass es sich bei dem Winodows Live Writer auch um einen Wysiwyg-Editor handeln. Einstellungen, Handling und Upload von Blog-Beiträgen und Bilder etc. sind hier ein Kinderspiel. Es ist auch für den professionellen Gebraucht unbedingt zu empfehlen, um seine Website ohne große PC- und Internet-Kenntnisse aktuell zu halten.

Nicht unerwähnt möchte ich den Workshop „Microformate“ von Nils Lauk (Schöne Grüße) lassen. Denn nun endlich habe ich das kapiert mit den Microformats. Es handelt sich dabei und die standardisierte Anzeige von speziellen Daten im Browser … mittels HTML. Die Kontaktdaten von Outlook als hCard, die man ja an jede Mail anhängen kann, damit der Adressat mit einem Klick mich zu seinen Kontakten hinzufügen kann oder anderweitig abspeichern oder importieren kann. Die Zukünft wird zeigen, in wie weit Microformate im Web Verwendung finden.

Ebenfalls auf dem WordCamp 08 gab Gerrit van Aaken (prägnanz.de) einen Workshop zum Thema Schrften im Netz. Natürlich weiß der Mann, wovon er redet, obwohl ich einiges zu kritisieren habe. Vernünftige Typographie ist ein komplexes Thema und eine große Kunst. Was HTML angeht, müssen wir mit erheblichen Einschränkungen leben. Auch wenn Microsoft mit Vista neue, sehr ordentliche Schriften auf den Markt schmeißt. Bis diese sich durchgesetzt haben, werden noch ein paar Jahre vergehen. Die sind also nicht so wichtig. Wichtiger ist die Mode, Schriftgrößen in CSS (was das Layout bestimmt und steuert) mit EM anzugeben. Der Vorteil ist die Skalierbarkeit bzw. die dynamische Größe der Schrift. Nagelt eine Pixel-Angabe, den Font in der Größe fest, lässt EM sie flexibel. Außer beim Firefox-Browser – da ist alles flexibel. Eine wesentlich einfachere Verwednung (denn die EMs müssen wir ständig umrechnen) bieten die CSS-Anweisungen für Schriftgrößen: small, medium, x-small, large, xx-large … etc. Werden nicht sehr häufig eingesetzt, funktionieren aber hervorragend. Sie überlassen es nämlich weitestgehend den Einstelluugen des Besucher-Rechners, wie groß ein Font angezeigt wird. Aber die EMs sind eben in Mode.

Fortsetzung zu bestimmten Workshops auf der re-publica folgt …

Übrigens: Viel Lust habe ich nicht nehr, mit meinem Blog bei um die hundert und je nach Thema bis zu 250 Lesern hängenzubleiben. Bloggen kann sehr gesund sein, aber es muss sich irgendwie mehr lohnen.

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