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Gutes Webdesign – woran man es erkennt

Ich bin immer wieder sehr verwundert, wie wenig Menschen gutes Webesign, einfach gutes Layout erkennen können. Die Theorie sagt zwar, dass jeder gutes Design unbewußt erkennt, und gar nicht sagen kann, warum er ein Design gut findet. Die Praxis aber und die Statements der vielen angeblichen Profis im Webdesign-Geschäft, sprechen eine andere Sprache.

Ich bin immer wieder sehr verwundert, wie wenig Menschen gutes Webdesign, einfach gutes Layout erkennen können. Die Theorie sagt zwar, dass jeder gutes Design unbewusst erkennt, und gar nicht sagen kann, warum er ein Design gut findet. Die Praxis aber und die Statements der vielen angeblichen Profis im Webdesign-Geschäft, sprechen eine andere Sprache.

Viele beurteilen eine Website nach persönlichem Geschmack. Das ist dann zulässig, wenn es sich um einen einfach Laien handelt. Man kann ihn aufklären über die Regeln der Kunst, über gutes Design und welche Kriterien es erfüllen muss.

Allerdings gibt es viele Berufskollegen, die auch von ihrem Geschmack ausgehen und mit Design gar nichts am Hut haben. Ich bin auch kein Designer, bin weder ein Talent, noch studierter Grafik-Designer (diese Menschen bringen im Gegensatz zu mir oftmals keinen vernünftigen Code zustande). Aber ich erkenne gutes Design, wenn ich es sehe, ich besitzt das sogenannte “grafische Auge”, erkenne teilweise Verschiebungen um einen einzigen Pixel.
Warum manches Layout unvollkommen ist und beispielsweise jene Pixelverschiebungen aufweisen, kritisieren meist Leute, die es besser wissen sollten, die wissen, wie diese kleinen Fehlerchen zustande kommen. Das Budget war aufgebraucht, der Entscheider hat es so abgenommen, es sollte zu dem und dem Termin fertigwerden, für Feinheiten blieb keine Zeit …

Foto: Noah Sussman
Das man diese Sache einen Webdesigner anlastet – dafür habe ich Verständnis. Nur sieht der Nutzer diese Dinge gar nicht. Und wie gesagt, diejenigen, die sie sehen, sollten es besser wissen.

Klar ist, dass viele, die Webdesign anbieten oder irgendwann mal angeboten haben, keine Ahnung von gutem Design haben. Der eine kann Photoshop sehr gut, kann Collagen, Illustrationen, Grafik im dem Bildbearbeitungsprogramm basteln. Damit kann er noch nicht DESIGNEN und schon gar nicht Web designen.
Der nächste kann besser Seiten entwerfen, Layout, ein andere besser „coden,“ also Quelltext schreiben. Und so gibt es nicht viele, die das Entscheidende zusammenführen … und gutes Design umsetzen können. Aber die Klappe haben sie alles auf.

Wie beurteilt man denn nun gutes Design? Viele Websites sind überladen, sehen toll aus, doch werden von Google nicht gut gelistet, manche Seiten sind spröde und lieblos, da sieht man das Dont-Know an jeder Ecke. Andere haben grandiose Logos oder tolle Bilder – und das wars.
Gutes Webdesign ist mehr als all das. Man braucht Maßstäbe.

Um gutes Design zu beurteilen, bewertet man zunächst die Einhaltung klassischer Designregeln:
• Der Inhalt bestimmt die Form (Form follows function)
• Überrasche
• Gestaltung der Räumlichkeit (Gliederung) und Mut zur freien Fläche
• Spannende Gestaltung von Kontrasten (Fläche, Schatten, Farbe, Größe)
• Nicht mehr als zwei, vielleicht drei Schriftarten und -Größen (mit Typographie geht man vorsichtig um)
• Weniger ist manchmal mehr
• Konsequente Qualität der Arbeit und Positionierungsgenauigkeit (Präszision)

Foto: Patrick Haney

Mit diesen Regeln kommen wir schon sehr weit. Wobei wir die Fallstricke noch gar nicht besprochen haben. Gute Arbeit braucht seine Zeit. Rom, sage ich oft, wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Deshalb beurteilt man gutes Design eben auch nach Anspruch, Zeitaufwand und den Zusammenhang in dem es steht. Eine frisch gestaltete Website beurteile ich anders, als eine 3 Jahre alte.

Im Webdesign gibt es noch zusätzliche grafische Regeln und diese betreffen die sogenannte Usability. Usability oder besser: Benutzerfreundlichkeit glaubt in meiner Branche mancher schon zu kennen nur weil der darüber mal gelesen hat. Dabei ist es tatsächlich beinahe eine Wissenschaft.

Sicher, viel kann man intuitiv gestalten, deshalb spricht man ja von “intuitiver Benutzerführung”, ein weiteres Stichwort zu Website-Gestaltung – Benutzerführung.
So ist es gute Sitte geworden, die Suche einer Website im oberen Bereich zu positionieren und hier meistens rechts. Das Logo befindet sich dagegen oben links. Es gibt Ausnahmen, aber wenige und diese müssen gestalterisch gut begründet sein. Beispielsweise ist es ein übler Fehler ein Suchfeld ohne Submit-Button (Such-Knopf) auf die Website zu stellen (wie es zuletzt scheinbar modern war).

Andere “Regeln”, die besagen, dass ich mit maximal 2 Klicks zum Ziel kommen muss, beruhen auf Erfahrungswerten oder mal ehrgeizigen Unternehmenszielen. Wobei man hier ins Feld führen muss, dass manche Designs und auch manche Funktionen darauf ausgelegt sind, das maximale an Klicks herauszuholen, denn die Anzahl Page-Views im Website-Tracking (Messverfahren, Traffic-Analyse) erhöht sich dadurch und man kann dem Werbekunden mehr Klicks nachweisen.

Um den Artikel nicht zu lang werden zu lassen, hier ein erstes Fazit (das Thema wird zukünftig weiter verfolgt und ergänzt): Gutes Webdesign ist keine Geschmackssache. Das Design einer Website zu beurteilen ist eine komplexe Angelegenheit. Nur wenige sehr erfahrene Webdesigner können Website-Design in ein paar Minuten beurteilen. Sehr viele Faktoren fließen in eine seriöse Beurteilung mit ein. Ein Laie ist damit überfordert.
Eine sehr gute Website in diesem Sinne ist ZDF.DE

Fortsetzung folgt

Kommentare (3)

    • Ah, doch. So wenig Zeit, Flüchtigkeit, nicht richtig durchgelesen, lasch korrigiert. Danke.
      Jetzt sollte es besser sein. Der Text ist schon älter. Er gefällt mir nicht mehr ganz so gut.

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