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WordPress.Magazin – Diskussion auf dem WordCamp 08

Zum Abschluß des WordCamp gab es angeregt von Cem Basman eine große Dikussionsrunde zum Thema “Gemeinsam ein Internetmagazin an den Start bringen”, in diesem Fall am konkreten Beispiel eines WordPress-Magazins. Bei einem WordCamp ist natürlich WordPress die Sache, um die es geht. Wir wurden aufgefordert diese Diskussion in unseren Blogs fortzuführen und uns bloggend mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Das tue ich hiermit.

Ich spare es mir, die einzelnen Diskussionspunkte hier zu wiederholen. Diejenigen, die dabei waren, wissen eh, um was es geht. Auch die fruchtbare Agenda von Cem Basman, der die Diskussion sehr gut moderierte, brauche ich hier nicht noch einmal zum Besten geben. All das liest man hier und dort in den entsprechenden Blogs (ich habe aber noch nicht “alles” gelesen). Es gibt eine Xing-Gruppe die sich damit beschäftig usw. Neben der Technorati-Suche gibt die Google-Suche ebenfalls eine Orientierung.

Ich möchte mich damit begnügen, meinen Standpunkt weiter auszubauen, ich kann eh nur für mich reden. Wie es in einer größeren Diskussionsrunde so ist, sind es immer nur eine handvoll Leutchen die da etwas beitragen.

Von mir kam also der Hinweis, dass ein MAGAZIN etwas mit Unterhaltung zu tun hat. Menschen, die ein Magazin lesen, wollen nicht nur relevante Informationen zu bestimmten Themen gut aufbereitet bekommen, sondern auch gut unterhalten werden. Für mich ist das selbstverständlich.

Die Diskussion taperte zunächst im Dunkel der ihr durch das Thema WordPress vorgegebenen technischen Materie. Darauf gehe ich nicht weiter ein, denn das ist meine Sache nicht. Sehr viele Kerle, die ein Weblog betreiben und im Netz aktiv sind, kanalisieren ihre kindliche Neugier und Spielfreude in technische Spirenzien. Sie ergötzen sich an fremdartigen Wortgebilden, joglieren mit hochkalorischem Fachsprech, fachsimpeln in den Saal, das mancher und vor allem auch der Spaß an der Freude auf der Strecke bleibt.

Nein, das ist nicht mein Job. Mein Herz bloggt nicht technisch. Ich blogge, weil es mir Spaß macht zu publizieren, zu schreiben, zu fotografieren, zu filmen, zu lachen, mich mit anderen auszutauschen, mich auszuprobieren, zu experimentieren und … zu unterhalten.

Diese Magazin-Idee finde ich hervorragend und zu anderen Themen werde ich über kurz oder lang auch das eine oder andere Netz-Magazin in die Welt bringen. Im Falle von WordPress ist es so, dass dringend benötigte (technische) Hilfen im Netz weit verstreut, oftmals in englisch und immer mit einer zeitraubenden Suche verbunden sind.

Außerdem ist immer wieder festzustellen, dass viele Plugin- und Theme-Entwickler nicht unbedingt wissen, was sie da tun. Sie scheinen weder von vernüftigem Code, noch von Usabilty (Benutzerfreundlichkeit) eine Ahnung zu haben und verstricken sich einfach in ihr zu enges Blog-Blickfeld (Stichworte: betriebsblind, Tellerrand). Für ein größeres Publikum reicht es dann nicht. Doch es geht auch darum zu lernen, sich weiterzuentwickeln.

Wie schön wäre es also, von einem unterhaltsamen Magazin an die Hand genommen zu werden und durch den dicken WordPress-Dschungel geführt zu werden! Die Themen dafür liegen vor der Nase, kennt jeder WordPress-Nutzer. Man könnte so vieles machen, zusammenführen, vorstellen, erklären, hinweisen, aufzeigen, anregen und umsetzen – und letzten Endes die Leser mit ins Boot holen (Mitmachweb).

Wie man das technisch macht, ergibt sich aus dem Konzept. Der Inhalt bestimmt die Form. Und nicht die Technik den Inhalt. Insonfern werden hier und dort Konflikte gesehen, die gar keine sind. Die Technik – die wichtig ist und ihren Stellenwert hat – ist das Vehikel für das Konzept, für den Inhalt, für die Ziele die man erreichen will. In keinem Fall ist die Technik das Ziel.

Denn das hätte mit Bloggen nichts mehr zu tun. Und so fand ich auch die Beitrage von Frank Bueltge sehr gut und bin mit ihm der Meinung, wie wahrscheinlich alle anderen auch, dass der Charkter des Bloggens nicht – durch redaktionelle Vorgaben – verloren gehen darf. Frank hat noch andere wichtige Dinge gesagt, einen guten Artikel in seinem Blog dazu geschrieben – und eine klasse Session auf dem WordCamp gehalten. Es wäre wichtig, dass er beim Magazin dabei ist.

Auch das Rotationsprinzip einer Magazin-Redaktion – die man zweifellos braucht – war mein Vorschlag. Ein Moderator wie Cam Basman könnte jeweils eine Redaktions-Doppelspitze unterstützen. Mit drei Mann wäre man beschlußfähig. In der Anfangsphase des Projekts (vor offiziellem Launch) könnte man monatlich die redaktionelle Leitung rotieren lassen. Im Betrieb dreimontalich. Kommunikation ist, Dank der neuen Technologien, wohl kein ernsthaftes Problem – aber eines, das hohe Priorität haben muss. So viel zu meinen konkreten Vorschlägen dazu.

Mancher scheint vor einer Redaktion irgendwie Angst zu haben. Verständlich als Blogger. Und oftmals mehr als berechtigt. Aber es mag auch an der mangelnden Erfahrung mit einer Redaktion liegen oder besser gesagt: an der mangelnden Erfahrung, mit verschiedenen Menschen an einem Portal, an einem größeren Projekt zu arbeiten. Meine Erfahrungen bei MOBILE.DE und SPIEGEL ONLINE sind an diesem Punkt durchweg positiv, auch wenn ich dort natürlich nicht schreibend tätig war/bin.

Es muss also eine Qualitätskontrolle her, bzw. Normen müssen festgelegt werden. Ohne Cem Basman wird das wahrscheinlich nichts werden. Ich möchte für kein Magazin schreiben, auf das ich nicht stolz bin; möchte mich nicht über schlechte, falsche oder stümperhaft aufbereiteten und vielleicht gar arrogante Artikel ärgern.

Ich würde gerne mitmachen. Aber für mich hängt es an den Köpfen, den führenden Köpfen, die bei dem Projekt mitmischen und wie techniklastig die Sache ist. Die Mitstreiter müssen eine kooperativen Charakter haben und auf ihrem Fachgebiet Kompetent sein. Sie müssen über eine gewisse Streitkultur verfügen und sehr zuverlässig sein, die Sache ernst nehmen. Aber der Spaß – auch inhaltlich, denn das ist für mich Blogging – darf keinesfalls zu kurz kommen.

Als Beispiels für (auch gestalterisch) gelungene Magazine in diesem Zusammenhang nenne ich:

http://www.mindestenshaltbar.net/

http://cssbeauty.com/

http://turi-2.blog.de/

Und vielleicht sogar das http://www.hauptstadtblog.de/

Als Gegenbeispiel:

http://germanblogs.de/

Tag:

Übrigens: Ist extrem lang geworden hier. Aber es ist Freitag, Samstag und Sonntag an einem Stück – und ich muss es ja auch nicht lesen. Und mit dem WordCamp bin ich noch nicht durch. Nächste Woche mehr.

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