Mit einem CMS Text auf einer Homepage veröffentlichen

Aufgrund meiner Erfahrungen, dass viele Online-Redakteure Laien sind, was das Bedienen von Content Management Systemen (CMS) bzw. Redaktionssystemen betrifft, sehe ich hier Lern- bzw. Handlungsbedarf. Auch junge, angehende Redakteurinnen, Web-Schreiberinnen im Praktikum, kennen Begriffe und Regeln des Publizierens im Internet kaum. Selbst bloggen ist und bleibt ein Fremdwort. Dieses Phänomen betrifft natürlich nicht nur schreibende Fachkräfte – ich kenne sehr viele Menschen, die die Sache scheuen.

Aus diesem Grunde werde ich demnächst an dieser Stelle ein kleines Tutorial von Creative Common Lizenz, eine Anleitung als PDF zur Verfügung stellen. Dort soll in klaren und einfach Worten, das Publizieren von Texten, Bildern und Videos erklärt werden.

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Video-DVD in MPEG umwandeln
Video-DVD in MPEG umwandeln

Wie bekommt man jetzt eigentlich eine eigene Video-DVD ins Netz? Da hat man einen eigenen kleinen Film gemacht, seine eigene Band aufgenommen, einen lustigen Clip gedreht oder für eine Feier ein paar unterhaltsame Sequenzen zusammengeschnitten und die Sache auf eine DVD gebannt. Ein Leichtes für ein Video-Schnitt-Programm. Jetzt wollen wir unser Video-Material aber einem größeren Publikum vorstellen und wissen nicht, wie wir unsere Videos von der DVD bei YouTube hochladen. Nur gewußt wie!

Im Grunde ist es ganz einfach: Man braucht die Original-Datei – beispielsweise eine DV-Datei – und exportiert die Videos in ein uploadfähiges Format, wie MPG oder AVI. Klar. Denn zuvor hatte ja jemand, der das Original besaß, daraus eine DVD hergestellt.

Aber oftmals ist die Lage komplizierter: Die Original-Datei existiert nicht mehr oder befindet sich an einem weit entfernten Ort oder die Original-Datei ist eine DVD, da der CAMCORDER statt auf DV-Kassette oder SD-Card die Videos gleich auf DVD brennt.

Um ein Videos von einer DVD zu YouTube oder anderen vergleichbaren Video-Portalen hochzuladen, müssen wir es in einem Format vorliegen haben, das die Video-Website verarbeiten kann. YouTube bietet dazu umfangreiche Hilfen.

Für den Laien sind die vielen technischen Angaben zu Videos, deren Formate, Auflösungen und Codecs verständlicherweise sehr verwirrend. Wir können aber eines sicher festhalten: Das DVD-Format (VOB), in dem ein Video auf einer DVD in der Regel vorliegt, ist unbrauchbar wenn es darum geht, ein Video ins Internet zu stellen (ein DVD-Programm schreibt z.B. den Film in dem Format VOB auf die DVD).

Deshalb brauchen wir ein spezielles Programm, dass dieses Format ist ein zur Weiterverarbeitung geeigneteres umwandelt (konvertiert). Wir müssen diese meist kostenlose Software zunächst installieren und dann einige Einstellungen vornehmen, damit aus einer DVD wieder ein einzelnes Video (z.B. MPEG) wird, dass wir schneiden und weiterverarbeiten können.

Merke: Wir reden hier nicht über kopiergeschützte Hollywood-Filme o.ä., sondern über eigene, selbst hergestellte Videos, über deren Urheberrechte man zu 100% verfügt.

Ein taugliches und sehr gutes Programm dazu ist “Gordian Knot 2.55” für Windows. Es arbeitet sehr gut mit TMPGEnc und nutzt Verfahren von VirtualDub, beides lange bewährte Konvertierungsprogramme.

Zusammenfassung

  • Ein Film auf einer Video-DVD ist nicht zu bearbeiten
  • Eine Daten-DVD ist keine Video-DVD
  • Eine Daten-DVD kann Videos enthalten
  • Gängige Video-Formate sind MOV, AVI und MPG (MPEG)
  • Es ist sinnvoll, die Original-Version eines Videos auf Band und als Backup zu behalten.

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht, welche Software könnt ihr empfehlen, wo hapert es und welche Fragen tauchen auf?

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Tchibo Ideas – Ideen aus dem Mitmach-Web
Tchibo Ideas – Ideen aus dem Mitmach-Web

Der erfolgreiche Hamburger Kaffeeröster Tchibo entwickelte eine “brandneue Community”, die einfache Verbraucher über das eigene Ideen-Portal TCHIBO IDEAS mit Designern und Erfindern zusammenbringt. Neue, innovative und Nutzerorientierte Produkte sollen so entwickelt werden, die Tchibo dann unter bestimmten Bedingungen herstellt und in seinen Verkauf bringt. Ein großes Unternehmen hat also die Möglichkeiten des Mitmach-Web begriffen und offenbar konsequent umgesetzt.

“Crowdsourcing” ist der Fachbegriff für das, was Tchibo da macht. Heißt: Ich nutze die Kreativität der Vielen. Internet-User können Ideen und Anregungen einbringen, kreative Profis können das auf der Seite, in der Community diskutieren. Das kleine Tchibo-Team entscheidet dann in einem komplexen Verfahren, ob eine Idee produktionsreif und natürlich lukrativ genug ist und zum Unternehmen passt.

Es werden auch Preise verliehen: Wie es bei Best Practice Business heißt, können alle gewinnen, denn sowohl für die spannendste Aufgabe als auch für die beste Lösung gibt es jeden Monat einen Preis. Zusätzlich wird eine prominent besetzte Jury aus allen Lösungen des Monats den großen Jahressieger bestimmen.”

Und so Sprach Miguel Helfrich, Marketing Manager, Innovationsmanagment Nonfood der Tchibo GmbH, sprach dann bei der Vorstellung des Web 2.0-Portals von einer Win-Win-Situation. Alle können und sollen von der Mitmach-Community profitieren – Ideengeber, Kreative, Erfinder, Hersteller und … Tchibo.

Ich denke, das kann gut funktionieren und finde Idee und Umsetzung, so weit ich das beurteilen kann, hervorragend. Tchibo ist laut Helfrich durchaus zufrieden mit den bisherigen Ergebnissen. Das kleine Team von TCHIBO IDEAS hat viel Freiraum und könne agieren, wie sich Helfrich Start-Up-Unternehme vorstellt.

Die Website der Tchibo-Community ist gut gemacht, technisch konsequent und grafisch recht einfach umgesetzt. Offenbar hat das Portal eine WordPress-Basis, die jedoch um viele Features exklusiv erweitert wurde. Da kann der professionelle Webdesigner nur sagen: Ja, so macht man das.

Also insgesamt eine runde Sache. Einen Tag bevor ich von TCHIBO IDEAS erfuhr, sprach ich noch mit meiner Freundin über die Hässlichkeit von klassischen Fahrradhelmen … insbesondere für Kinder. Und genau das sieht die Ideenkoenigin genau so. Sie macht den Vorschlag, solche Helme doch schicker, ansprechender zu gestalten und ihre Idee wird diskutiert und kommentiert. Und ich für meinen Fall kann nur hoffen, dass TCHIBO sich erbarmt und schöne, schicke, lustige, sichere und funktionsgerechte Fahrradhelme in den Handel bringt.

Ich drücke die Daumen!

https://www.tchibo-ideas.de/

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SPREEBLICKS Protest gegen Internetsperren

Mit einer kreativen Idee protestiert Spreeblick, einer der bekanntesten Detschen Weblogs, gegen “ein Gesetz zur Sperrung von Websites beschließen, die Kinderpornografie darstellen oder anbieten”, das das Bundekabinett entgegen vieler Expertenmeinungen heute beschließen will. Von Laien regiert heißt die Spreeblick-Kampagne, die einzelne Beiträge des Berliner Blogs sperrt und eine große Deutschlandkarte von GOOGLE-Maps anzeigt, auf der man sich solidarisch eintragen kann.

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iTunes: Filme ab jetzt erhältlich

Auszug aus dem heutigen Newsletter von Apple iTunes: “Endlich ist es soweit: Ab heute gibt es Filme zum Kaufen und Leihen bei iTunes. Ab sofort stehen für Sie Hunderte von Filmen rund um die Uhr zum Abruf bereit.” Die nächste Runde im Fight mit Amazon um Marktanteile ist eingeleutet. Aus User-Sicht ist das Downloaden ganzen Spielfilme längst überfällig – und auch das leihen über das geniale Apple-Tool iTunes.

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Social Media Club Hamburg

Am Mittwoch, den 16. April 2009 findet in Hamburg im Proximity, Atlantik-Haus, 19. OG, Zirkusweg 1, vom “Social Media Club Hamburg” ein kleines Treffen zum Thema “Crowdsourcing – Wie binde ich meinen Kunden optimal in die Produktentwicklung ein?” statt. Vor allem die Redner machen dieses kleine Event mit ca. hundert Gästen spannend: Miguel Helfrich, Tchibo GmbH, David Nelles, ethority GmbH und der allseits bekannte und beliebte Werbeblogger.de Roland Kühl-von Puttkamer!

Mein Dank geht an Nils Maier von der ethority GmbH, die das Treffen für den Social Media Club veranstaltet. Unkompliziert und schnell hat er mich auf die Gästeliste gesetzt, da ich meine rechtzeitige Anmeldung verschlafen hatte – was aber auch an meinem engen Terminkalender und der vielen Arbeit dieser Tage liegt. Ich freue mich!

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re:publica 2009

Konnte diesmal leider nicht teilnehmen. Kurzfristig musste ich diese zauberhafte Unkonferenz absagen und zuhause bleiben. Aber nächstes Jahr bin ich ganz sicher dabei – wenn nichts dazwischen kommt. Dennoch plane ich hier eine Zusammenfassung mit vielen Links von der diesjährigen Re-Publica in Berlin zu veröffentlichen!

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Der Hudson River-Effekt
Der Hudson River-Effekt

Wenn du Dich zeitgleich mit einer Katastrophe in dessen Nähe aufhältst und genau das twitterst, kannst Du berühmt werden. Wenn Du echte Tote übers Handy ins Internet schickst, wird Dir vermutlich ein Denkmal der Sensationsgier gesetzt. Das ist der Hudson-River-Effekt

Spiegel-Online – AIRBUS-UNGLÜCK AUF TWITTER:

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,601588,00.html

Es war eine Sternstunde für Twitter, den seltsamen Kurznachrichtendienst: Viel schneller als über die professionellen Medien verbreiten sich dort erste Informationen und Fotos über die Notlandung eines Airbus auf dem Hudson River. Schlägt nun die Stunde des Bürgerjournalismus?

Nein, wie die Tragödie von Winnenden, das nun auf immer mit AMOK verknüft sein wird, gestern bewies. Es schlägt die Stunde der Abstumpfung, der schonungslosen Entblößung der Opfer und die Belohnung der Gaffer am virtuellen Gartenzaun. Diese Belohnung ist Aufmerksamkeit. Die kostbarste virtuelle Währung!

Bekommen die Sensations-Journalisten wenigstens noch gutes Geld für ihre Schamlosigkeit – was als Motiv gesellschaftlich akzeptiert ist (siehe Bank-Manager) – die Bild-Zeitung und Stern TV hohe Werbeeinahmen durch den Gaffertratsch und einer wirklich unerträglichen Betroffenheits-Kultur, verdingen sich die aufmerksamkeitsgeilen Bürgerjournalisten auf Twitter kostenlos.

Als letzte Entgrenzer und Vorreiter der Auflösung von Pietät, Würde und Menschlichkeit. Vielleicht muss man erst selbst betroffen sein, um zu verstehen – um sich abzuwenden von DIESER Öffentlichkeit!

Siehe auch Via Stefan Niggemeier:
SPREEBLICK: Rotten Media
Niggemeier: Amok twittern
Anmerkungen eines Medienmenschen: Amoklauf: Jetzt live!

Übrigens: Für mich sieht es so aus, als sei das Geiseldrama von Gladbeck 1988 vollkommen in Vergessenheit geraten. Denke, die meisten Bürger und Journalisten waren damals noch viel zu jung. Dabei sind die dramatischen Ereignisse dieser Geiselnahme und die fatale Rolle der Presse Standard-Wissen! Stichwort: Medienkompetenz!

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My Social Networking im Web 2.0
My Social Networking im Web 2.0

Was ist denn jetzt eigenlich ein Social Network und was macht das? Wer ist hier mit wem und was machen welche mit wessen? Vor allem aber: Was kann man dort verdienen? Außer Sporen? Um das herauszufinden, bin ich neuerdings mächtig schwer aktiv in den bekanntesten Social Communitys!

Natürlich folge ich, wie bei den meisten Dingen, die ich tue, einem bestimmten Plan. Am Ende brauche ich neue Aufträge. Um diese zu generieren steigere ich mich in die Web 2.0-Sache hinein. Da ich in den letzten zwei Jahren sehr gut beschäftigt war und nicht dazu kam oder keine Lust dazu hatte.

Na ja, deshalb werde ich hier mal ein bisschen kürzer treten und JAZZ mein DEUTSCH am Ende etwas umbauen. Denn mein Fokus liegt auf drei, vier anderen eigenen Projekten bzw. Websites oder Blogs. Aber dazu, wenn es so weit ist, an dieser Stelle mehr.

Zurück zum Social Stuff:
Ihr könnt mich also ab sofort in den meisten der bekanntesten Social Community-Plattformen aufgreifen und verlinkbaseln, bzw. verfreundschaften. Das dauert ja nur einen Knopfdruck. Allerdings bin ich dort nicht mehr unter irgendeinem Nick, wie 404 oder Blogchef, zu finden, sondern unter meinem richtigen Namen, wie beispielsweise bei TWITTER: http://twitter.com/mark_henckel

Eines ist mal sicher: Wie auch hier, bei TWODAY.NET, trifft man überall auf tolle Leute, spannende oder schräge Individuen, interessante Menschen, wie dieses Foto von der MBC09, der Micoblogging-Konferenz 2009 in Hamburg zeigt. Organisiert hat diese einmalige und erste Konferenz ihrer Art auf europäischen Boden, der wundervoll und für die Medien- und Netzwelt so wichtige Cem Basman. Schon vor einem Jahr organisierte Cem das erste WORDPRESS-Camp auf europäischen Boden in Hamburg. Auch das war toll. Wir sehen Cem links im Bild und rechts neben mir der sehr sympathische Valentin Tomaschek, der beispielsweise für das vielversprechende WordPress-Magazin arbeitet. Beiden einen herzlichen Gruß von dieser Stelle, 1000 Dank nochmals an Cem – und Valentin hoffe ich auf der re:publica Anfang April wiederzusehen.

Sie alle oder auch so attraktive junge Mädels wie die entzückende Juliane Helbig von Immobilienscout24 trifft man in diesen Communitys, um auf dieses Thema zurück zu kommen. Man trifft mich also auf Facebook, in Blip.fm, bei Xing, LinkedIn, Localisten, Google Orkut, Dopplr, Flickr und was weiß ich, wie sie alle heißen … oder ich hantiere mit FriendFeed, Digsby und Feedly rum, die mir die Arbeit in den Netzwerken erleichtern.

Was mir aktuell noch fehlt ist ein Account bei MySpace und … Mist, habe ich vergessen. Oder habt ihr noch einen Vorschlag?

http://de.wikipedia.org/wiki/Social_Network

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Twitter – Was ist das? #mbc09
Twitter – Was ist das? #mbc09

DER WESTEN ist bei unseren Blogging-Konferenzen natürlich auch immer dabei und hält die Kamera drauf. Meist, wenn ich nicht da bin. Doch die Protagonisten, die uns in diesem interessanten kleinen Streifen erklären, was Microblogging und damit Twitter eigentlich ist, sind mir alle von verschiedenen Web 2.0-Konferenzen mehr oder weniger gut bekannt.

Herausheben aus diesem Gezwitscher möchte ich Erich von der Ringfahndung (und Stadtteil-Kollege), sowie Boogie von Slidetone (alter Freund und Kupferstecher, Musiker- und Roller-Kollege).

Ich & ErichWährend der gute Erich da steht und uns glasklar erklärt, was Microblogging tatsächlich ist, nämlich: “Statusmeldungen, die ins Netz, in mein soziales Netz und über das hinaus, äh, in andere soziale Netze von Menschen, äh, schwappen. Und, äh, wieder zuürck!” Was das eigentlich heißt, erklärt uns Boogie: “Es ist so, als wenn du fragen würdest: Wie funktioniert das Telefon? Wählen. Reinsprechen. Reaktion abwarten. Reagiern. Auflegen.” Aha. Weiße Bescheid!


Ganz anders aber Nicole Simon, die ja auch zusammen mit Nikolaus Bernhardt dieses Buch geschrieben hat Twitter: Mit 140 Zeichen zum Web 2.0. Sie sagt: “Microblogging ist: Hashtag, ambient awareness(?). Ich weiß, was meine Umgebung tut und habe ein Gefühl der Verbundenheit.”

Ich nicht. Ich weiß nie so ganz genau, was meine Umgebung tut. Vor allem nicht das Badezimmer.

http://mit140zeichen.de/was-ist-twitter-27/
http://www.fixmbr.de/mbc09-nachbetrachtung-2/
http://sprechblase.wordpress.com/2008/10/12/nicole-simone-das-twitter-buch/

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