DER WESTEN ist bei unseren Blogging-Konferenzen natürlich auch immer dabei und hält die Kamera drauf. Meist, wenn ich nicht da bin. Doch die Protagonisten, die uns in diesem interessanten kleinen Streifen erklären, was Microblogging und damit Twitter eigentlich ist, sind mir alle von verschiedenen Web 2.0-Konferenzen mehr oder weniger gut bekannt.
Herausheben aus diesem Gezwitscher möchte ich Erich von der Ringfahndung (und Stadtteil-Kollege), sowie Boogie von Slidetone (alter Freund und Kupferstecher, Musiker- und Roller-Kollege).
Während der gute Erich da steht und uns glasklar erklärt, was Microblogging tatsächlich ist, nämlich: “Statusmeldungen, die ins Netz, in mein soziales Netz und über das hinaus, äh, in andere soziale Netze von Menschen, äh, schwappen. Und, äh, wieder zuürck!” Was das eigentlich heißt, erklärt uns Boogie: “Es ist so, als wenn du fragen würdest: Wie funktioniert das Telefon? Wählen. Reinsprechen. Reaktion abwarten. Reagiern. Auflegen.” Aha. Weiße Bescheid!
Ganz anders aber Nicole Simon, die ja auch zusammen mit Nikolaus Bernhardt dieses Buch geschrieben hat Twitter: Mit 140 Zeichen zum Web 2.0. Sie sagt: “Microblogging ist: Hashtag, ambient awareness(?). Ich weiß, was meine Umgebung tut und habe ein Gefühl der Verbundenheit.”
Ich nicht. Ich weiß nie so ganz genau, was meine Umgebung tut. Vor allem nicht das Badezimmer.
http://mit140zeichen.de/was-ist-twitter-27/
http://www.fixmbr.de/mbc09-nachbetrachtung-2/
http://sprechblase.wordpress.com/2008/10/12/nicole-simone-das-twitter-buch/
Auf der 1. Microblogging-Konferenz in Europa vergangene Woche war Hamburg Twitterstadt (#mbco9). Da es bei mir schon gute Tradion ist, derartige Konferenzen aktiv zu besuchen, war ich auch diesmal mittenmang und traf schillernde Persönlichkeiten aus dem deutschen Web 2.0. Allen voran den guten Sascha Lobo, der gar nicht wußte wie ihm geschah, als ich mich zwischen ihm und Don Dahlmann setzte und mich von dem hervorragenden “Bosch” (Twitterlesung!) fotografieren lies!
Es müsste natürlich korrekt heißen: Don Dahlmann, Blogchef und Sascha Lobo. Doch Webstar Sascha Lobo benimmt sich nun nicht gerade wie ein Star. Der Nachteil für den einfachen Fan, wie ich ihn darstelle: Es gibt nur Scheiß-Fotos mit ihm, also mit dem Star und mir, also dir, dem Fan. Es wirkt alles so fremd und distanziert. Ganz anders hingegen Armin Rohde, der ja schon länger Star ist und vor macht, wie es geht. Ich traf ihn auf den Hamburger Harley Days und zeige das immer gern. Aber das ist eine andere Geschichte …
Das Foto schoß übrigens die Hamburger Webgröße Bosch. Vielen lieben Dank dafür nochmal. Weitere Bilder folgen dieser Tage, denn man trifft sie eigentlich fast alle die Webstars und Szenegrößen. Doch zurück zu Sascha und mir.
Was redet man nun mit einem Star-Blogger wie Sascha, der in aller Munde ist, dauernd in Talkshows gastiert, Kolumnen schreibt, Bücher veröffentlicht und immer etwas zu den neuesten Entwicklungen des Internets zu sagen hat? Ganz einfach: Gar nichts. Denn es ist ja alles schon gesagt eigentlich.
Und ein Buch habe ich auch schon von ihm gelesen: Wir nennen es Arbeit, das er zusammen mit Holm Friebe schrieb und mir bestätigte, dass ich weder Angestellter bin und sein kann. Sein neues Buch mit Katrin Passig: Dinge geregelt kriegen – ohne einen Funken Selbstdisziplin hab ich noch nicht gelesen, wo ich doch so sehr auf klare Strukturen stehe!
Nee, egal, Sascha ist mein großes Vorbild im Web. Aber das habe ich ihm nicht gesagt. Ich kenne ihn ja auch nicht, nur das, was er schreibt. Und vom sehen! Nun, seine aktuelle Kolumne im TOMORROW-Magazin ist echt klasse, hat mich bereichert. Ich will es nun auch wissen: Ich will ein Webstar werden wir er! Nur ganz anders.
http://twitter.com/saschalobo
http://twitter.com/mark_henckel
http://twitter.com/DonDahlmann
Übrigens: Bin ich offenbar fast immer der einzige von TWODAY.NET, der bei diesen Konferenzen dabei ist. Seltsam, nicht wahr …